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Bilder trotz allem
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Im August 1944 gelang zwei Häftlingen des Konzentrationslagers Auschwitz eine Serie fotografischer Aufnahmen der Exekutionen. Während einer der beiden Häftlinge die Wachmänner der SS im Auge hielt, machte ein Mitgefangener vier Aufnahmen, die das Gelände um das Krematorium V zeigen. Georges Didi-Huberman widmet sich in seinem neuen Buch der Paradoxie dieser Bilder: daß sie so gut wie nichts zu sehen geben, aber gleichwohl unersetzliche Überreste sind. Diese Fotografien sind, so der Titel des Bandes, Bilder trotz allem , images malgré tout . Berufen wir uns nicht auf das Unvorstellbare mit dieser Aufforderung beginnt Didi-Huberman. Damit ist von Anfang an die Skepsis gegenüber der These formuliert, die in den Lagern begangenen Morde seien Fälle des Unvorstellbaren schlechthin. Neben vielen anderen hat der französische Psychoanalytiker Gérard Wajcman diese Auffassung wiederholt vertreten. Die Geschehnisse in den Lagern, so Wajcman, seien für immer bilderlos, ohne eine Spur des Vorstellbaren, eine Zerstörung ohne Ruine . Didi-Huberman geht es keineswegs darum, diese These einfach umzukehren, in den fraglichen Aufnahmen also Zeugnisse zu sehen, die das Geschehen in den Lagern begreifbar machen würden. Zwei Weisen gebe es, diese Bilder nicht zu sehen: die eine mache aus ihnen Ikonen des Horrors, in denen man auch um den Preis von Detailvergrößerung und Retusche alles erkennen wolle. Die andere versuche, die Bilder auf den Status von Dokumenten zu reduzieren und dabei alles Nicht-Informative aus dem Bildraum auszuschließen. Es ist das Wagnis dieses Buchs, jenen schmalen Grat zu beschreiten, der sich zwischen diesen Positionen auftut.

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Stand: 16.07.2019
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Cours intensif Neu 3. Grammatisches Beiheft
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´Aufbereitung und Präsentation der Strukturen, die in den Dossiers vermittelt werden. Mit einem Regelwerk, das das Lernverhalten der Schüler berücksichtigt. Selbstkontrollmöglichkeiten am Ende jedes Dossiers. - Bilder zur Illustration der Strukturen in authentischen Situationen - Anknüpfen an bereits Gelerntes - Vom Beispiel zur Regel - Konzentration auf das Wesentliche - Selbstkontrolle durch Tout compris ?´´

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Stand: 16.07.2019
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Chenonceau l´enchanteur (Calendrier mural 2020 ...
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Le Château de Chenonceau, ou Château des Dames, est un des joyaux du patrimoine français. Sa situation exceptionnelle, enjambant le Cher, lui confère un caractère poétique et grandiose. Le Château de Chenonceau est ouvert tous les jours, toute l´année. www.chenonceau.com Les calendriers Calvendo sont des produits haut de gamme - avec ces plus qui font la différence : nos calendriers présentent bien toute l´année grâce à leur papier de qualité supérieure et leur reliure à spirales pour une manipulation des pages plus aisée et une tenue parfaitement droite contre le mur. Un film plastique transparent protège la couverture de ces calendriers toujours plus solides, qui se déclinent désormais en cinq langues. Offrez-vous un calendrier Calvendo qui reste beau tout au long de l´année. Ce calendrier à succès a été réédité cette année avec les mêmes images et une grille calendaire mise à jour. Dieser erfolgreiche Kalender wurde dieses Jahr mit gleichen Bildern und aktualisiertem Kalendarium wiederveröffentlicht.

Anbieter: buecher.de
Stand: 20.07.2019
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Schott Ullmann Viktor - Complete Songs
51,70 €
Reduziert
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Contenu - A. Steffen: Schwer ist’s, das Schöne zu lassen -A. Steffen: Sechs Lieder - I „An Himmelfahrt´´ (An Himmelfahrt im Vogelbau) • II „Drei Blumen´´ (Uchtblume blüht im Herbst, zeitlos für Tote) • III „Dreierlei Schutzgeister´´ (Pilinko, Tilinko, fröhliche Flötisten) • IV „Es schleppt mein Schuh sich schwer im Schnee´´ • V „Wie ist die Nacht so weich und warm´´ • VI „Aus dem Häuschen in den Garten´´Ricarda Huch: Fünf Liebeslieder - I „Wo hast du all die Schönheit hergenommen´´ • II „Am Klavier´´ (Die laß mich hören, alte Töne, die duften Erinnerungen) • III „Sturmlied´´ (O Brausen des Meers und Stimme des Sturms) • IV „Wenn je ein Schönes mir zu bilden glückte´´ • V „O schöne Hand, Kelch, dessen Duft Musik´´Geistliche Lieder I „Um Mitternacht, im Schlafe schon´´. Text von Albert Steffen • II „Die arme Seele´´ (Im Himmel, im Himmel sind der Freuden so viel). Nach einem alten Schweizer Volkslied • III „Leis’ auf zarten Füßen´´ (Christian Morgenstern) • IV „Marienlied´´ (Ich sehe dich in tausend Bildern, Maria, lieblich ausgedrückt). Text von Novalis • V „First Meeting´´ (I have seen you long ago) – „Erste Begegnung´´ (Hab gesehn dich irgendwo) (Text von Percy MacKaye. Deutsche Übersetzung von Albert Steffen) • VI „Christmas Morning in Dornach´´ (I met God walking leisurely) – „Weihnachtsmorgen in Dornach´´ (Gottvater sah gemach ich gehn) (Percy MacKaye. Deutsche Übersetzung von Albert Steffen) -Drei Sonette aus dem Portugiesischen von Elizabeth Barett-Browning, übertragen von Rainer Maria Rilke - I „Briefe, nun mein! Tot, bleich und lautlos dauernd!´´ • II „Sag immer wieder und noch einmal sag, daß du mich liebst.´´ • III „Sein erster Kuß berührte nur die Finger, womit ich schreibe´´ -Liederbuch des Hafis. Vier Lieder in der Nachdichtung von Hans Bethge -I „Vorausbestimmung´´ (Alles ist vorausbestimmt durch die große Güte Allahs) • II „Betrunken´´ (Hafis, du bist betrunken, ich sehs an deinen Schatten) • III „Unwiderstehliche Schönheit´´ (Durch deine schönen Locken) • IV „Lob des Weines´´ (Gebt meinen Becher! Seht, er überstrahlt die blasse Lampe der Vernunft) -Six Sonnets de Louïze Labé - I Sonnet V „Clere Venus´´ (Clere Venus, qui eres par les Cieus) • II Sonnet VII „On voit mourir´´ (On voit mourir toute chose animee) • III Sonnet VIII „Je vis, ie meurs´´ (Je vis, ie meurs: ie me brule et me noye) • IV Sonnet XII „Lut, compagnon´´ (Lut, compagnon de ma calamité) • V Sonnet XVIII „Baise m’encore, rebaise moy et baise.´´ • VI Sonnet XIII „Oh si i’estois´´ (Oh si i’estois en ce beau sein rauie)Der Mensch und sein Tag. 12 Bilder von Hans Günther - I „Gang in den Morgen´´ (Der Blick. Die Hände vor die Brauen) • II „Gesang´´ (So viel. So viel und immer mehr) • III „Heimat´´ (Im Grund, im kühlen Grund – so bunt) • IV „ Der Liebsten´´ (Bei dir in Lachen und in Thränen) • V „Blüten´´ (Innig, warm und dicht verschlungen) • VI „In der Stube´´ (Zueinander, dicht gestaut) • VII „Der Nachbar´´ (Gut ist Hilfe. Hand an Hand) • VIII „Gebete´´ (In frommen Schalen ausgestreut das reife Korn) • IX „Im Walde´´ (Gesprenkelt, dicht und weit und Duft) • X „Verdämmern´´ (Hinab, hinab. Die Glocke stimmt) • XI „Nacht´´ (Komm, weicher Schlaf! Komm, süße Nacht!) • XII „Stille´´ (Ruhe. Schweigen. Schauen und Beachten)Friedrich Hölderlin: Abendphantasie - „Abendphantasie´´ (Vor seiner Hütte ruhig im Schatten sitzt der Pflüger) -Hölderlin-Lieder - I „Sonnenuntergang´´ (Wo bist du? Trunken dämmert die Seele mir von all deiner Wonne) • II „Der Frühling´´ (Wenn auf Gefilden neues Entzücken keimt ) -Drei chinesische Lieder (I/II) - I „Wanderer erwacht in der Herberge´´ (Ich erwache leicht geblendet, ungewohnt eines fremden Lagers). Text von Li-tai-pe in der Nachdichtung von Klabund • II „Der müde Soldat´´ (Ein kahles Mädchen. Heckenblaß entlaubt). Text aus: Dumpfe Trommel undberauschtes Gong. Nachdichtungen chinesischer Kriegslyrik von Klabund[Das dritte Lied ist nicht überliefert] -Conrad Ferdinand Meyer: Drei Lieder - I „Schnitterlied´´ (Wir schnitten die Saaten, wir Buben und Dirnen) • II „Säerspruch´´ (Bemesst den Schritt, bemesst den Schwung) • III „Die Schweizer´´ (Sie kommen mit dröhnenden Schritten entlang) -Immer inmitten....

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Stand: 29.04.2019
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Walter Kleinfeldt
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Kaum sechzehnjährig meldet sich Walter Kleinfeldt (1899-1945) aus dem schwa bischen Reutlingen im Fru hjahr 1915 freiwillig an die nordfranzösische Front. An der Somme erlebt er den monatelangen Grabenkrieg. Die meisten seiner Kameraden sterben. Kleinfeldt fotografiert wa hrenddessen den Krieg mit einer einfachen Plattenkamera: zerschossene Sta dte und Do rfer, demolierte Untersta nde, tote Krieger und Verwundete, aber auch den Alltag der Soldaten im Graben. Seine Bilder haben einen dokumentarischen Charakter und nehmen bereits das spa tere Wirken als Berufsfotograf vorweg. Kaum ein Bild misslingt - der junge Mann muss ein lichtbildnerisches Naturtalent gewesen sein. Rund 130 der einst 149 Fotografien haben die Zeit überdauert. Der Tübinger Kultur- und Medienwissenschafter Ulrich Hägele hat Kleinfeldts Aufnahmen für die Ausstellung und den Katalog zusammengestellt und mit schriftlichen Selbstzeugnissen des Fotografen aus Kriegstagebuch und Feldpostbriefen versehen - eine berührende und bedrückende Geschichte in Bildern aus dem Ersten Weltkrieg. Au printemps 1915, Walter Kleinfeldt (1899-1945), à peine 16 ans venant de la ville souabe de Reutlingen, s´engage comme volontaire pour combattre au front. Le long de la Somme il voit et vit la guerre de tranchées qui dure depuis plusieurs mois. La majorité de ses camarades meurt. Pendant ce temps, Kleinfeldt prend la guerre en photo avec un simple daguerréotype : des villes et des villages détruits, des hangars démolis, des combattants morts et des blessés, mais aussi le quotidien des soldats dans les tranchées. Ses images ont un caractère documentaire et anticipent déjà son oeuvre future comme photographe professionnel. Presque toutes les photos sont réussies - le jeune homme devait avoir un talent inné pour la photographie. Environ 130 des 149 photographies sont conservées. Le spécialiste en Cultural Studies et en science des médias de Tübingen, Ulrich Hägele, a regroupé les photos de Kleinfeldt pour l´exposition et pour le catalogue. Il y a rajouté les témoignages écrits du photographe tirés de son journal de guerre et de ses correspondances de guerre - une histoire touchante et oppressante transmise par ses photos de la Première Guerre mondiale.

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Stand: 16.07.2019
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Fraternisations franco-allemandes en temps de g...
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Des guerres napoléoniennes du XIXe siècle aux deux guerres mondiales du XXe siècle, l´Allemagne et la France n´ont cessé de se faire la guerre. Les rencontres humaines ont été marquées par la violence et la destruction. Dans l´historiographie, les guerres et les occupations qui y sont associées sont considérées avant tout comme des moments de violence et, depuis quelques années, également comme des moments d´échange culturel. Cependant, jusqu´à présent, la recherche n´a pas accordé suffisamment d´attention à la fraternisation entre les soldats des armées ennemies, mais aussi entre les soldats et la population occupée, qui constituent cependant un aspect important des guerres franco-allemandes des XIXe et XXe siècles. Ces fraternisations témoignent de rencontres qui, malgré les circonstances de la guerre et les obstacles (crimes, géographie, langue et mentalité), n´ont pas seulement été violentes mais aussi pacifistes et amicales. Dans leurs contributions, les auteurs examinent le phénomène de la fraternisation (ses caractéristiques, ses mécanismes et ses formes d´expression) sur les plans social, politique, historique et culturel. La représentation artistique et la mémoire des fraternisations jouent également un rôle central dans ce volume. Von den napoleonischen Kriegen im 19. Jahrhundert bis hin zu den zwei Weltkriegen des 20. Jahrhunderts führten Deutschland und Frankreich immer wieder Krieg gegeneinander. Die damit einhergehenden menschlichen Begegnungen waren von Gewalt und Zerstörung geprägt - dementsprechend werden in der Historiographie Kriege und Besatzungszeiten vornehmlich als Momente der Gewalt untersucht, seit einigen Jahren aber auch als Momente des kulturellen Austausches. Den Fraternisierungen zwischen den Soldaten verfeindeter Armeen oder zwischen Soldaten und der besetzten Bevölkerung schenkte die Forschung bisher jedoch nur unzureichend Beachtung. Dabei bilden sie einen wichtigen Aspekt der deutsch-französischen Kriege: Sie zeugen von Begegnungen, die trotz der kriegerischen Umstände und der strafrechtlichen, geographischen, sprachlichen und psychischen Hindernisse nicht nur gewalttätig, sondern auch pazifistischer und freundschaftlicher Natur waren. In ihren Beiträgen untersuchen die Autorinnen und Autoren das Phänomen der Fraternisierung, seine Charakteristika, Mechanismen und Ausdrucksformen auf sozialer, politischer, historischer und kultureller Ebene. Auch die künstlerische Darstellung und die Erinnerung an die Fraternisierungen spielen dabei eine zentrale Rolle.

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Stand: 16.07.2019
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Michael von Graffenried: eye on africa
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Michael von Graffenried hat ein Auge auf Afrika geworfen und von zwei ausgiebigen Reisen durch Kamerun 32 grossformatige Bildpanoramen mitgebracht. Dieses Format erlaubt ihm, ´direkt auf Augenhöhe ... den (Kunst-)Betrachter ins Bildgeschehen einzubeziehen´, wie der Ausstellungsmacher Harald Szeemann über den Künstler schrieb. Das Projekt beinhaltet die Präsentation der Fotografien auf öffentlichen Werbeplakaten in den Strassen von Basel, Bern, Genf, Lausanne und Zürich. Zudem bilden alle 32 Werke gesamthaft eine Ausstellung im Aussenraum des Berner Zentrums Paul Klee. Die Einführung zum vorliegenden Katalogbuch stammt von Juri Steiner, Direktor des Zentrums Paul Klee, und der Reisebericht aus dem schwarzafrikanischen Land von der Autorin Albertine Bourget Michael von Graffenried a posé son regard sur l´Afrique et ramené de deux longs voyages au Cameroun 32 photographies panoramiques en grand format. ´Ce format se présent à l´observateur à hauteur des yeux et lui permet de faire plonger directement le spectateur (de l´Art) au coeur de l´événement ...´ comme le curateur Harald Szeemann a écrit sur l´artiste. Le projet prévoit un affichage sur des panneaux publicitaires dans les rues de Bâle, Berne, Genève, Lausanne et Zurich et une exposition de toutes les photographies réunis en plein air au Centre Paul Klee de Berne. Les images dans ce catalogue sont accompagnées d´une préface de Juri Steiner, directeur du Centre Paul Klee, et du récit de voyage dans ce pays d´Afrique noire de l´auteur Albertine Bourget. Michael von Graffenried cast an eye on Africa. From two extensive travels in Cameroon, he brought back 32 panoramic photographs, a large size format which, as curator Harald Szeemann once wrote on the artiste, ´´presents itself to the observer on a face-to-face level and enables (the photographer) to plunge the (Art) spectator at the heart of the story´´. After being displayed on advertising panels in the streets of Basel, Berne, Geneva, Lausanne and Zurich, the images formed an open air exhibition at the Paul Klee Centre in Berne. The foreword of the exhibition book is by Juri Steiner, Director of the Paul Klee Centre. Albertine Bourget contributed with a text about her travelling experience in Cameroon. Vom 6. bis am 22. März werden die Aufnahmen im Aussenraum des Zentrum Paul Klee ausgestellt. Ergänzend dazu sind die Panoramafotografien im Format 280 x 125 cm im März auf öffentlichen Werbeflächen in Basel, Bern, Genf, Lausanne und Zürich zu sehen. Entstanden sind diese Bilder aus Anlass des 50-Jahr-Jubiläums von Fairmed (ehemals Leprahilfe Emmaus Schweiz).

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Stand: 16.07.2019
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Das Lächeln der Frauen
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Die junge Restaurantbesitzerin Aurélie hat Liebeskummer: Von einem Tag auf den anderen wurde sie von ihrem Freund verlassen. Unglücklich streift sie durch Paris und stößt in einer kleinen Buchhandlung auf einen Roman, der gleich in den ersten Sätzen nicht nur ihr Lokal, sondern auch sie selbst beschreibt. Begeistert von der Lektüre, möchte Aurélie den Autor des Buchs kennenlernen, doch der ist leider sehr menschenscheu, erfährt sie vom Lektor des französischen Verlags. Aber Aurélie gibt nicht auf ... Erscheinungsdatum: 13.03.2012 ISBN: 9783492272858 Sprache: Deutsch Taschenbuch: 333 Seiten Verlag: Piper Maße: 190 mm Text Review: Nicht nur die Liebesgeschichte fasziniert. Der junge Autor Nicolas Barreau entpuppt sich auch als kundiger Reiseführer., Hessische/Niedersächsische Allgemeine (HNA), 24.07.2014 text_13: Barreau, NicolasNicolas Barreau, geboren 1980 in Paris, hat Romanistik und Geschichte an der Sorbonne studiert und lebt heute als freier Autor in Paris. Schon mit seinen Erfolgen »Die Frau meines Lebens« und »Du findest mich am Ende der Welt« hat er sich in die Herzen seiner Leserinnen geschrieben, ehe »Das Lächeln der Frauen« ein internationaler Bestseller wurde. Weitere sehr erfolgreiche Bücher folgten.Scherrer, SophieSophie Scherrer hat nach dem Studium als Journalistin, Rundfunksprecherin und Lektorin in verschiedenen großen Verlagshäusern gearbeitet. Ihr erstes Theaterstück »Der eitle Ritter Löwenzahn und das kleine Vergissmeinnicht« schrieb sie in der vierten Klasse mit einem Pelikan-Schulschreibfüller und mindestens 50 Rechtschreibfehlern. Aber sie hatte eine sehr nette Lehrerin. Heute führt sie mit ihrem Mann einen eigenen kleinen Verlag und lebt mit ihrer Familie in München. text_25: 4 text_99: CZ Titel Zusatz: Roman Autor(en): Barreau, Nicolas Erscheinungsdatum: 13.03.2012 Abmessungen: (H) 0,19 (B) 0.12 (T) 0.02 Gewicht in Gramm: 240 gr Seitenzahl: 333 Herausgeber: Piper Sprache: Deutsch Reihe: Piper Taschenbuch Reihe Band Nr.: Bd.7285 Ausschnitt: 1Letztes Jahr im November hat ein Buch mein Leben gerettet. Ich weiß, das klingt jetzt sehr unwahrscheinlich. Manche mögen es gar für überspannt halten, wenn ich so etwas sage, oder melodramatisch.Und doch war es genau so.Dabei hatte nicht einmal jemand auf mein Herz gezielt und die Kugel wäre wundersamerweise in den Seiten einer dicken, in Leder gebundenen Ausgabe von Baudelaires Gedichten steckengeblieben, wie man es manchmal in Filmen sehen kann. So ein aufregendes Leben führe ich nicht. Nein, mein dummes Herz war bereits vorher verwundet worden. An einem Tag, der wie jeder andere zu sein schien. Ich erinnere mich noch genau. Die letzten Gäste im Restaurant eine Gruppe von ziemlich lauten Amerikanern, ein diskretes japanisches Paar und ein paar diskutierwütige Franzosen waren wie immer lange sitzengeblieben, und die Amerikaner hatten sich nach dem Gâteau au chocolat mit vielen Aaahs und Ooohs die Lippen geleckt.Suzette hatte, nachdem der Nachtisch serviert war, wie immer gefragt, ob ich sie wirklich noch brauche, und war dann glücklich davongeeilt. Und Jacquie war wie immer schlecht gelaunt gewesen. Dieses Mal hatte er sich über die Eßgewohnheiten der Touristen ereifert und die Augen verdreht, während er die leergefegten Teller scheppernd in die Spülmaschine warf.Ah, les Américains! Verstehen nichts von französischer Cuisine, rien du tout! Essen immer die Dekoration mit warum muß ich für Barbaren kochen, ich hätte gute Lust, alles hinzuschmeißen, es macht mir schlechte Laune! Er hatte sich die Schürze losgebunden und mir beim Hinausgehen sein bonne nuit entgegengebrummt, bevor er sich auf sein altes Fahrrad schwang und in der kalten Nacht verschwand. Jacquie ist ein großartiger Koch und ich mag ihn sehr, auch wenn er seine Griesgrämigkeit vor sich herträgt wie einen Topf Bouillabaisse. Er war schon Koch im Temps des Cerises, als das kleine Restaurant mit den rot-weiß gewürfelten Tisch decken, das etwas abseits vom belebten Boulevard Saint-Germain in der Rue Princesse liegt, noch meinem Vater gehörte. Mein Vater liebte das Chanson von der Zeit der Kirschen, die so schön ist und so schnell vorbei, dieses zugleich lebensbejahende und etwas wehmütige Lied über Liebende, die sich finden und wieder verlieren. Und obwohl sich die französische Linke dieses alte Lied später zur inoffiziellen Hymne erkoren hat, als ein Bild für Aufbruch und Fortschritt, glaube ich, daß der wahre Grund, weshalb Papa sein Restaurant so nannte, weniger dem Gedenken an die Pariser

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Stand: 18.07.2019
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